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World-MG - Infothek - Lust & Liebe: Sex ist gesund
Sex macht gesund
"In den fünfziger Jahren haben wir falsche Ernährung als Risikofaktor entdeckt, in den Sechzigern das Rauchen, in den Siebzigern mangelnde Bewegung, in den Achtzigern die Gene. Der größte Risikofaktor im 21. Jahrhundert ist dagegen fehlendes Liebesglück", meint der amerikanische Herzspezialist Dean Ornish. "Wer sexuell aktiv ist, wird seltener krank", lautet auch das Resultat einer Langzeitstudie des Mediziners Ted Mellvenna aus San Francisco. Und die englische University of Bristol fand in einer umfassenden Studie mit mehr als 3000 Probanden heraus, dass sich durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr das Risiko von schweren und tödlichen Herzkrankheiten um bis zu 50 Prozent reduzieren lässt.
Sex macht schmerzfrei
Wenn die Erregung steigt und alle Hormondrüsen auf Hochtouren laufen, produziert der Körper Endorphine, die wie Morphium wirken und das Schmerzempfinden weitgehend ausschalten. Gleichzeitig verstärken die Muskelkontraktionen beim Orgasmus die Durchblutung. Resultat: Migräne oder Kopfschmerzen können zeitweise verschwinden, Bauchkrämpfe vor und während der Regel nachlassen. Der US-Arzt Dr. James Couch empfiehlt seinen Migränepatientinnen deshalb sogar Sex während eines Anfalls und rät auch bei Menstruationsbeschwerden zu Intimkontakten.
Sex macht glücklich
Beim genüsslichen Paaren wird eine wahre Flut von Wohlfühlhormonen ausgeschüttet, die durch die Bank happy und ein bisschen "high" machen. Der stimmungsaufhellende Effekt dieses Psychococktails hält gut 24 Stunden an, bei besonders intensiven und beglückenden sexuellen Begegnungen auch länger. Was jeder spüren kann, lässt sich auch wissenschaftlich beweisen: Internationale Studien belegen, dass Menschen mit aktivem und befriedigendem Sexleben seltener depressiv und weniger ängstlich sind, dafür aber besonders hohe Werte in den Bereichen Toleranz, Zufriedenheit und Wohlbefinden aufweisen.
Sex macht schön
Dafür sorgt das verstärkt ausgeschüttete Östrogen. Es verbessert die Regenerationsfähigkeit der Zellen und fördert die Bildung von Kollagen. Dadurch bleibt die Haut straff, elastisch und faltenfrei. Auch das Haar ist voller und glänzender. Die Bildung von Cellulite und Krampfadern wird dagegen hinausgezögert, denn die höheren Östrogenwerte halten den Lymphfluss in Schwung und stärken das Bindegewebe. Als probates Schönheitsmittel gilt auch ausdauerndes Küssen: Zum einen trainiert es die 34 Gesichtsmuskeln, zum anderen reduziert der kräftige Speichelfluss die Säureschäden an den Zähnen.
Sex macht schlank
Auf der Hitliste der Schlankmacher steht Sex ganz oben: Lustvoller kann man 350 Kalorien in 30 Minuten kaum verbrennen. Das entspricht etwa 40 Minuten Joggen und hat noch dazu den Vorteil, dass so gut wie jeder Muskel im Körper aktiviert wird. Vorausgesetzt, man wechselt hin und wieder die Stellung und ist mit vollem Einsatz bei der Sache. Wer viel Zeit (und Lust) hat, kann sich auch schlank küssen: Ein leidenschaftlicher Zungenkuss verbraucht immerhin 20 Kalorien.
Sex macht jung
Laut der Münchner "Gesellschaft für Rationelle Psychologie" wirken Frauen mit aktivem Sexleben rein optisch um fünf bis zehn Jahre jünger. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die beim Sex produzierten Östrogene vor freien Radikalen schützen, die für den Alterungsprozess der Haut verantwortlich sind. Außerdem fördert sexuelle Lust das hormonelle Gleichgewicht – Frauen kommen später in die Menopause. Männer bleiben dagegen durch regelmäßigen Sex (Experten raten zu zweimal pro Woche) vor allem innerlich jung: Da die Vorsteherdrüse bei jedem Orgasmus geleert wird, erhält sich ihre Elastizität und bewahrt Männer damit vor Prostataproblemen.
Sex macht clever
Liebe mag blind machen – Sex macht jedenfalls schlau und kreativ. Reihenuntersuchungen an Studierenden zeigen, dass beim Beischlaf nicht nur die Hormonproduktion, sondern auch die Aktivitäten unserer kleinen grauen Zellen auf Hochtouren laufen. Die in den Sexorganen erzeugte Energie stimuliert nämlich die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und die Zirbeldrüse, wodurch das Gehirn besser durchblutet wird. Wer seinen Geist mit Sex ankurbeln will, sollte das am bestens morgens um acht tun, wenn die Hormondrüsen besonders ansprechbar sind.
Sex macht locker
Stress ist für die meisten Menschen die größte Alltagsbelastung – und Sex der schnellste Weg, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Denn die freigesetzten Glückshormone sind wirksame Gegenspieler zu Stresshormonen wie Adrenalin und können Blockaden im Kopf blitzartig auflösen. Gleichzeitig lösen sich nach jedem furiosen Finale auch körperliche Spannungszustände – vom steifen Nacken bis zum Muskelkater. Das macht Sex zur optimalen Einschlafhilfe.
Sex macht immun
Eine an 90.000 Amerikanern durchgeführte Langzeitstudie belegt, dass der beim Sex erzeugte Hormoncocktail das Immunsystem nachhaltig stärkt. Parallel dazu konnte nachgewiesen werden, dass Sex auch vorbeugend gegen Erkältungen wirkt. Bei Menschen, die ein- bis zweimal pro Woche zur Sache kommen, zeigt sich ein höherer Level der Antikörper Immoglobulin A (IgA), der vor Schnupfen und anderen Infektionen schützt und Wunden schneller heilen lässt.
Sex macht aktiv
Der Wiener Sexualforscher Gerhard Eggetsberger testete Paare während und nach dem Liebesspiel und konnte eine deutliche energetische Aufladung des Gehirns und aller Körperzellen nachweisen. Positive Effekte zeigten sich auch in Bezug auf Nervenleitfähigkeit, Enzymaktivität, Muskeltonus und bei der Aufnahme bzw. Verwertung von Vitalstoffen. In der Chinesischen Medizin wird davon ausgegangen, dass Sex einen Überfluss an Chi, der universellen Lebensenergie, erzeugt und jedes Organ aktiviert und gestärkt wird. Daher empfehlen TCM-Experten ein langes Vorspiel, intensive Küsse und leidenschaftliche Umarmungen als ideales Mittel zum Abbau von Energieblockaden.
Sex als Medizin
Ganz gleich, von welchem Standpunkt aus man es also betrachtet – Sex ist weit mehr als ein rein körperlicher Akt. Die "Liebesheilung" funktioniert allerdings nur, wenn die sexuelle Begegnung für beide Partner rundum befriedigend verläuft. Das heißt nicht, dass beide jedesmal zum Höhepunkt kommen müssen. Das heißt auch nicht, dass jedesmal Liebe mit im Spiel sein muss. Doch die Macht der Erotik entfaltet ihre positive Wirkung umso intensiver, je genussvoller die körperliche Vereinigung zelebriert wird. Und das geschieht am ehesten in einer funktionierenden Partnerschaft. Der amerikanische Bestsellerautor Paul Pearsall bringt es in seinem Ratgeber über die heilende Nähe in Liebesbeziehungen auf den Punkt: "Wenn eine innige Beziehung durch erotischen Körperkontakt intensiviert wird, wird auch das Immunsystem massiert, beruhigt und in ein erotisches Gleichgewicht gebracht. Und das hilft uns, mit beinahe jeder Bedrohung unseres Wohlbefindens fertig zu werden."
Wie oft ist "oft"?
US-amerikanische Paare kommen pro Jahr auf durchschnittlich 132 Liebesakte, Deutsche haben rund 97-mal Sex, Italiener landen mit 84 Vollzügen auf Platz 22 von 28 Ländern und weit abgeschlagen rangieren die Japaner mit gerade noch 37-mal im Jahr. Das ergab der "Durex Sex Survey 2000", bei dem weltweit 10.000 Menschen zwischen 16 und 55 Jahren befragt wurden.
Experten halten es mit Luther und seinem Ratschlag "In der Woche zwier schadet weder ihm noch ihr". Letztendlich zählt allerdings auch beim Sex nicht die Quantität, sondern die Qualität. Und die liegt ja vielleicht bei den Japanern auf höchstem Niveau.
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Sex ist der praktischste und unterhaltsamste Weg, Gewicht zu verlieren!
Anhand der unteren Tabelle können wir sehen, bei welcher Tatigkeit wieviel Kalorien verbrannt werden.
* KLEIDUNG AUSZIEHEN
Mit ihrer Zustimmung 12 cal
Ohne ihre Zustimmung 187 cal * BH ÖFFNEN
Beidhandig 8 cal
Einhandig 12 cal
Mit einer Ohrfeige 37 cal
Mit dem Mund 85 cal * DAS KONDOM UBERZIEHEN
Mit Errektion 6 cal
Ohne Errektion 315 cal * STELLUNGEN
Papi - Mami 12 cal
69 liegend 8 cal
69 stehend 112 cal
Hunde 216 cal
Italienische Leuchte 912 cal * DER ORGASMUS
Echt 112 cal
Vorgetäuscht 315 cal * NACH DEM ORGASMUS
Im Bett bleiben 18 cal
Aus dem Bett hupfen 36 cal
Erklären, warum man(n)/frau aus dem Bett hupft... 816 cal * EINEN ZWEITEN ORGASMUS HABEN
Zwischen 16 und 19 Jahren 12 cal
von 20 - 29 36 cal
von 30 - 39 108 cal
von 40 - 49 324 cal
von 50 - 59 972 cal
über 60 2916 cal
* KLEIDUNG ANZIEHEN
Ruhig..................................32 cal
Eilig........................................98 cal
Während der Ehemann nach Hause kommt..............1218 cal









